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Löwenzahnsalat mit Fenchel, Forelle und Gänseblümchen

Sprießt der Löwenzahn frisch aus der Erde, sind seine Blätter genießbar.  Das ändert sich, sobald die Pflanzen blüht. Sind einem die Blätter dennoch zu bitter, legt man sie vor dem Verzehr eine Stunde lang in Wasser.
Zum anderen kann man die Blätter, bevor man sie erntet bleichen. Dazu wird die Blattrosette zusammengebunden. Dann wird für einige Tage ein Topf darüber gestülpt, um das Licht fernzuhalten. Anstellte von Löwenzahn lässt sich auch ganz einfach Rauke nehmen.
Mit Fenchel, Birne, Gänseblümchen und Forellen wird ein delikater Salat daraus:

Zutaten für 4 Personen:

1 Bio-Orange
2-3 El Himbeeressig
5 El Holunderblütensirup
1 Tl Senfpulver
Meersalz, Pfeffer a. d. Mühle
3 El Mandelöl
3 El natives Rapsöl
150 g Löwenzahnsalat, möglicherweise gebleicht
150 g geräucherte Forellenfilets ohne Haut
1 kleine Birne (Williams)
1 kleiner Fenchel
1 Hand voll Gänseblümchen-Blüten

1.
Ein Viertel der Orangenschale in feine Zesten reißen und 50 ml Saft aus dem Fruchtfleisch pressen. Beides mit dem Essig, Holunderblütensirup, Senfpulver, Salz, Pfeffer, Mandelöl und Rapsöl verquirlen. Salat waschen und putzen. Forellenfilets von Hand zerpflücken. Birne in ganz dünne Scheiben hobeln, das Kernhaus dabei auslassen. Fenchel putzen und ebenfalls in ganz dünne Scheiben hobeln.

2.
Birne und Fenchel auf den Tellerboden legen und den Rest darauf dekorativ verteilen. Die Vinaigrette nochmal durchrühren und darüber träufeln. Der Salat wirkt besonders frisch und appetitlich, wenn man vor dem Servieren ein paar Blüten von Gänseblümchen aufstreut.

Wann servieren? Als leichte, frühlingshafte Vorspeise oder mit Baguette als unbeschwertes Hauptgericht (Menge reicht dann  für 2 Portionen).

Foto: Janne Peters

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Garten und Gabel // MB

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Michael Breckwoldt, Gartenbauingenieur und langjähriger Gartenjournalist, u. a. in leitender Position arbeitet inzwischen als Gartenbaulehrer an einer Waldorfschule. Der eigene Garten ist nicht nur sein Experimentierfeld, sondern ebenso ein Platz zum Entspannen, Kraftschöpfen und fruchtbarer Boden für neue Ideen.
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